IVT - Institut für Integrative Verhaltenstherapie

Qualifizierte und praxisorientierte Fortbildungsangebote seit über 30 Jahren

Allgemeine Geschäftsbedingungen des IVT

1) Fortbildungsrichtlinien zum Curriculum Kognitive Verhaltenstherapie
2) Allgemeine Richtlinien und Voraussetzungen
3) Teilnahme- und Rücktrittsbedingungen

1) Fortbildungsrichtlinien zum Curriculum Kognitive Verhaltenstherapie

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

nachstehend finden Sie die Fortbildungsrichtlinien unseres Instituts zum Curriculum „Integrative KVT“. Wir orientieren uns beim Erstellen unserer Curricula an den aktuellen Anforderungen an die Qualifikation von Psychotherapeuten/innen und berücksichtigen relevante Tendenzen auf dem Psychotherapiesektor. Der wissenschaftliche Beirat und der Fortbildungsbeirat des IVT gewährleisten hierbei den „state of the art“ aller Ausbildungsinhalte und eine hohe didaktische Qualität.
Das vorliegende Curriculum wendet sich in erster Linie an Kollegen/innen während oder nach der Ausbildung zur/m Psychologischen Psychotherapeuten/in. Um inhaltliche Wiederholungen von Ausbildungsinhalten zu minimieren, setzen wir Grundlagenkenntnisse in Verhaltenstherapie und psychotherapeutische Basisvariablen voraus und konzentrieren uns auf die typischen Haltungen, Interventionsstrategien und Methoden der Integrativen KVT. Hierzu bieten wir Ihnen eine fundierte theore­tische und praktische Fortbildung mit dem Ziel, die inhaltlichen Voraussetzungen für das eigenverantwortliche Anwenden dieser Therapiemethode.
Sämtliche Dozenten/innen und Lehrtherapeuten/innen des Instituts können besondere Qualifikationen in ihren Arbeitsbereichen vorweisen, i.d.R. eine mehrjährige Lehrtätigkeit und eine mindestens fünfjährige psychotherapeutische Praxis. Die detaillierte Trainerbeschreibung finden Sie unter „Institutsmitglieder und Dozenten/innen“.

Zielsetzung und Gliederung. Die Fortbildung in Integrativer KVT verstehen wir als eine beruflich qualifizierende Zusatzfortbildung für Personen, die auf dem psychosozialen und psychotherapeutischen Sektor tätig sind. Die Fortbildung zur/m „Kognitiven Verhaltenstherapeu­ten/in“ dauert ca. 2 Jahre und gliedert sich in:
>> Integrative KVT – Einführung
>> Integrative KVT – Grundkurs
>> Integrative KVT - Kasuistik
>> Integrative KVT - Fallsupervision
>> Themenworkshops zur Vertiefung

Die Kurseingangsvoraussetzungen, die Inhalte und Ziele, Dauer und Bescheinigungen sind bei den einzeilnen Fortbildungsabschnitten beschrieben.

Zertifikat: Nach erfolgreichem Abschluss der Fortbildung kann das Zertifikat„Kognitive/r Verhaltenstherapeut/in“ beantragt werden

Die Fortbildung gilt als abgeschlossen, wenn

1.) der/die Teinehmer/in den Einführungskurs, den Grundkurs und den Kasuistik-Kurs absolviert hat und regelmäßig anwesend war. (Fehlzeiten insgesamt maxiaml 10%, sonst notwendige Kompensation),

2.) zur Vertiefung an zwei Themenworkshops zur Integrativen KVT teilgenommen wurde,

3.) die Approbation zum/zur Psychotherapeuten/in vorliegt oder hilfsweise eine Genehmigung zur Durchführung der Heilkunde für Psychotherapie nach § 1 HPG,

4.) die therapeutische Arbeit mit mindestens 6 Klienten mit unterschiedlicher Problematik unter Supervision eines anerkannten kognitiven Verhaltenstherapeuten erfolgte (Nachweis durch bescheinigte Falldokumentation, 2-3 Seiten je Fall),

5.) 12 Therapiesitzungen vorgestellt und supervidiert wurden. Spezifikation zu den Supervisionsanforderungen: Für jede Supervision muss ein "Bericht an den Gutachter" für den zu supervidierenden Klienten, eine Tonaufnahme und ein zehnseitiges Transkript der zu supervidierenden Sitzung und ein Deckblatt vorliegen. Das Deckblatt enthält: Klienten-Code, Nr. der Sitzung, Diagnose, Therapieziel, Therapiestundenziel, Anmerkungen zur Sitzung und zum Erfolg des Stundenziels, Fragen an den Supervisor,

6.) eine mindestens zweijährige psychotherapeutische Praxis (möglichst parallel zur Ausbildung) nachgewiesen wurde,

7.) insgesamt mindestens 300 Behandlungsstunden, davon mindestens 200 Therapiestunden in KVT nachgewiesen wurden.

Der Nachweis zu Punkt (4) kann z.B. durch vom Supervisor bescheinigte Falldokumentation erfolgen, der zu den Punkten (6) und (7) durch Bescheinigungen eines Arbeitgebers, einer Institutsambulanz eines Approbations-Ausbildungsinstituts oder bei Selbständigen durch Abrechnungsunterlagen mit Krankenkassen, die zweijährige Tätigkeit z.B. durch die Anzeige der Niederlassung bei der Gesundheitsbehörde oder dem Finanzamt.

2) Allgemeine Richtlinien und Voraussetzungen

Sämtliche Fortbildungskurse beinhalten sowohl die Vermittlung von theoretischem Wissen und therapeutischen Fertigkeiten als auch Selbsterfahrungselemente, Reflexion des eigenen therapeutischen Handelns und Fallarbeit. Sie sind ausschließlich zur Fortbildung psychotherapeutisch oder beraterisch tätiger Kollegen/innen gedacht und nicht als „therapeutische Gruppe“ zum Aufarbeiten eigener Probleme.

Psychische Stabilität. Die Teilnahme schließt zwar die Bereitschaft ein, eigene Probleme in der Gruppe anzusprechen und zu bearbeiten, es wird jedoch ausreichende psychische Stabilität der Teilnehmer/innen vorausgesetzt, sodass diese auch dann von der Eingabe ihrer Probleme profitieren, wenn diese dort nicht abschließend behandelt werden. Teilnehmer/innen, die diese Bedingungen im Verlauf der Ausbildung nicht oder nicht mehr erfüllen, können von der wei­teren Teilnahme an der Fortbildung oder an Teilen davon aus­ge­schlossen werden. Eine Wiederaufnahme in dieselbe Fortbildungsgruppe ist möglich, wenn die bestehende Störung bearbeitet und behoben ist, und die versäumten Inhalte nach Absprache mit dem Ausbilder kompensiert wurden. Teilnehmer/innen, die aus diesen Gründen von Teilen der Fortbildung ausgeschlossen werden, haben keinen Anspruch auf Erstattung von Fortbildungskosten. Notwendige Kompensationsleistungen sind kostenpflichtig.

Kostenstabilität. Da weder den Teilnehmer/innen noch den Dozenten/innen, Supervisor/innen zugemutet werden soll, dass mit variierenden Fortbildungskosten oder Honoraren gearbeitet wird, falls die Teilnehmerzahl sich im Verlauf der Fortbildung ändert, gilt als vereinbart, dass versäumte Fortbildungszeiten oder Termine unter keinen Umständen erstattet werden (z. B. wenn Teilnehmer/innen eine Fortbildung abbrechen oder gar nicht erst beginnen). Soweit nicht schriftlich anderweitig vereinbart, sind deswegen die Fortbildungskosten in voller Höhe 8 Wochen vor Kursbeginn zu entrichten, da das IVT nur so eine Durchführung zu den angegebenen Kosten garantieren kann. Aufgrund der dann vorliegenden, verbindlichen Anmeldungen werden feste Honorarverträge mit den Dozenten/innen, Supervisor/innen geschlossen.

Verschwiegenheitspflicht. Alle Teilnehmer/innen unterwerfen sich während der gesamten Fortbildung dem Rechtsstatus von Heilhilfspersonen und der Verschwiegenheitspflicht nach §203 StGB.

Fortbildungseinheiten. Soweit nicht anders angegeben, umfasst ein Ausbildungstag 8 Fortbildungseinheiten á 45 Minuten.

3) Teilnahme- und Rücktrittsbedingungen 

Anmeldungen werden in der Reihenfolge Anmeldungen und der (An‑)Zahlungseingänge berücksichtigt (10% der Kursgebühren, € 50,‑ bei Kursgebühren unter 500 €). Ist der Kurs bereits belegt, werden Sie benachrichtigt, um zu entscheiden, ob Sie sich auf die Warteliste setzen lassen oder Ihre Anzahlung zurückbekommen möchten. Wird Ihre Einzahlung nicht erstattet, können Sie auch ohne weitere Benachrichtigung von einer festen Reservierung ausgehen.
Kursgebühren. Der Restbetrag der jeweiligen Kursgebühr (90% der Kosten) muss mindestens acht Wochen vor Kursbeginn auf dem Institutskonto eingegangen sein. Erfolgt die Restzahlung der Gebühren nicht termingerecht, kann das IVT die Reservierung als „faktische Kündigung“ behandeln und annullieren und den Platz an andere Interessenten vergeben. Die Anmeldegebühr wird in solchen Fällen nicht erstattet. Die Höhe der Kursgebühr wird garantiert, solange die erforderliche Teilnehmermindestzahl ihre Beiträge entrichtet.

Kündigung. Eine Kündigung ist durch schriftliche Absage per Einschreiben möglich. Bei Kündigung bis spätestens acht Wochen vor Kursbeginn (Eingang beim IVT) fällt nur eine pauschale Bearbeitungsgebühr von 10% der Kurskosten, min­destens jedoch € 50,00 pro Kurs an. Sie fällt auch an, wenn der Kurs aufgrund dieser Kündigung nicht mehr stattfindet.
Bei späteren Absagen entstehen neben dieser Bearbeitungsge­bühr nur dann keine weiteren Kosten, wenn Sie eine/n geeignete/n Ersatzteilnehmer/in stellen, der/die Ihren Platz übernimmt und die volle Kursgebühr einzahlt. In allen anderen Fällen ist die Kursgebühr in voller Höhe fällig und kann nicht mehr erstattet werden, da dann bereits verbindliche Honorare mit den Dozenten/innen, Supervisoren/innen aufgrund der gemeldeten Teilnehmerzahl vertraglich vereinbart sind. Versäumte oder nicht wahrgenommene Fortbildungszeit ‑ aus welchem Grunde auch immer ‑ wird nicht erstattet.
Bei einer Kündigung der Veranstaltung durch das IVT erhalten Sie die gesamte gezahlte Kursgebühr erstattet, wenn die Kündigung vor dem Kursbeginn erfolgt. Nach Kursbeginn erhalten Sie Gebühren anteilig erstattet. Eine Kündigung der Veranstaltung durch das IVT nach Kursbeginn darf nur aus wichtigem Grund erfolgen (z. B. Verhinderung, Tod des/der Dozent/in, Supervisor/in, ohne dass ein gleichwertiger Ersatz zu gleichen Bedingungen gefunden wird, oder wenn die zahlende Mindestteilnehmerzahl nicht oder nicht mehr erreicht wird).

Gerichtsstand: Hamburg (falls gesetzlich nicht anders geregelt).

Dozent/in, Supervisor/in, Termine. Ist ein/e Dozent/in/, Supervisor/in verhindert, besteht kein Anspruch auf eine/n bestimmte/n Dozent/in, Supervisor/in zur Kursleitung. Das IVT wird sich um einen Ersatztermin oder qualifizierte/n Vertreter/in bemühen. Wird beides nicht gefunden, werden die Gebühren anteilig erstattet. Sollten vereinbarte Termine vom IVT verändert werden, soll der neue Termin mind. 3 Monate vorab bekanntgegeben werden. Schadensersatz‑ oder Kündigungsanspruch entsteht dadurch nicht.

Unterkunft, Verpflegung, Kursräume. Verpflegung und ggf. Unterkunft sind in den Kursgebühren nicht enthalten. Falls nicht anders angegeben, werden die Kursräume kostenlos zur Verfügung gestellt.

Salvatorische Klausel. Sollte eine Bedingung dieser Fortbildungsrichtlinien, der allgemeinen Bedingungen und Voraussetzungen oder der Teilnahme- und Rücktrittsbedingungen ungültig oder unzulässig sein oder werden, so soll die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt bleiben. Die unwirksame Bestimmung ist vielmehr durch eine solche wirksame Bestimmung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck und dem ursprünglichen Ziel möglichst nahe kommt.