IVT - Institut für Integrative Verhaltenstherapie

Qualifizierte und praxisorientierte Fortbildungsangebote seit über 30 Jahren

Problemorientierte Kognitive Psychodiagnostik und abgeleitete Behandlungspläne

HAMBURG
Dozent: Dipl. Psych. Dr. H. Stavemann

7.- 8. Apr. 2018

8-16 TN; € 320.- 

 


Häufig lassen sich TherapeutInnen durch die Vielzahl der von PatientInnen beklagten Symptome beeindrucken - und oftmals auch verwirren. Zwar achten Kognitive VerhaltenstherapeutInnen bereits im Erstgespräch darauf, ihren Fokus auf emotionales Leid zu richten und sich nicht durch Verhaltensauffälligkeiten oder andere Konsequenzen des Problems im sozialen, beruflichen oder privaten Umfeld ablenken zu lassen, dennoch: Auch sie haben beim Problemverständnis immer dann Schwierigkeiten, wenn sie die emotionalen Reaktionen ihrer PatientInnen nicht auf deren Verursachung zurückführen. Und dies ist notwendig, wenn sie nicht Gefahr laufen möchten, statt einer andauernden Problemlösung lediglich Symptomverschiebungen zu erreichen.
Im Gegensatz zur orthodoxen Verhaltenstherapie, zur ICD-10 und DSM-IV oder zur medizinischen Diagnostik orientiert sich die Problemorientierte Kognitive Psychodiagnostik bei der diagnostischen Einordnung in erster Linie am verursachenden Problem, bevor auch sie dieses dann in ihren symptomatischen Reaktionen beschreibt.
Die TeilnehmerInnen werden in die Problemorientierte Kognitive Psychodiagnostik eingeführt und trainieren danach dieses Vorgehen an Fallbeispielen aus der eigenen Klientel. Hierzu können die Fälle eingebracht werden, bei denen der Durchblick am schwersten fällt.
Die TeilnehmerInnen lernen auch, hierarchische und Kettenprobleme zu erkennen und dann ihre jeweiligen Behandlungspläne darauf abzustellen.


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